Mittwoch, 24. Dezember 2014

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Die letzten Jahre haben wir immer als Großfamilie zusammen gefeiert. Mit Oma, Opa, Tanten, Onkels etc. waren wir gut 16 Menschen.
Dabei haben wir die Rituale meiner Kindheit übernommen. Den Weihnachtsbaum brachten die Engel und er stand am morgen des Heiligen Abends plötzlich da...
Ich habe mich die letzten Jahre oft gefragt wie meine Mutter das so gemacht hat, für mich bedeutete das ungeheuren Streß. Trotzdem habe ich es beibehalten- es ist ja auch schön.
Dieses Jahr ist nun alles anders...
Meine Schwiegermutter ist 4 Tage vor Weihnachten gestorben und es ist nicht nur das erste Weihnachten ohne die geliebte Mama und Oma sondern auch ein Weihnachten mit einer Beerdigung einen Tag vor heilig Abend.
Ich musste umdenken....
Den Weihnachtsbaum habe ich noch alleine gekauft, aber aufgestellt habe ich ihn heute früh mit dem Wölfchen und geschmückt haben wir ihn heute, gemeinsam nach der Beerdigung.
Und es war so schön wie andächtig und ruhig und voll Liebe dieser kleine quirlige immer laute Junge diesen Weihnachtsbaum geschmückt hat.
Rituale und Bräuche entstehen im Zusammenleben, im Sein und im Fluß und manchmal ändern sie sich und finden sich neu. Ich glaube genau das ist heute geschehen...



In diesem Sinne wünsche ich, wünschen wir Euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest



1 Kommentar:

  1. Liebe Jenny,

    Ich denke dies hier wird mein letzter anonymer Gruß sein. Einen wunderschönen Baum habt ihr da. Ich finde es auch wichtig und schön sich eigene Familienrituale zu erschaffen. Hier gehört das gemeinsame Baumschmücken auch dazu.
    Wunderbare Weihnachten ihr Lieben und bis bald.

    Deine Wichtelmama

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