Donnerstag, 19. November 2015

Wie politisch ist ein Kind?






Szene:  Ein Kindergarten...


             Ein Kind steht mit seinen Freunden im Raum und berichtet aufgeregt



                            "Du musst dort stehen und dann geht ihr hinter mir her. Nicht so, sondern so sind 
                              wir gelaufen"



            Der Zug setzt sich in Bewegung und das Kind ruft laut:


                             "Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"


            Die anderen Kinder rufen ebenfalls, laut aber nicht so deutlich. 

Sie kannten es vorher nicht, sind aber genau so engagiert.


Szene: Nachmittags als die Mutter des Kindes es erzählt...


          "Du kannst doch dein Kind nicht dahin mitnehmen. 

           Kinder sind nicht politisch und Du instrumentalisierst dein Kind!"


           "Also ich find`s super, irgendwie muss das Kind es doch lernen"


           "Ich hätte ja keine Zeit da hin zu gehen. Politik lernen die Kinder doch in der Schule!"


Stimmt es? Sind Kinder wirklich nicht politisch? 


Szenenwechsel: In der Stadt. An einem Häuservorsprung liegt ein obdachloser Mensch und schläft...

         "Mama warum schläft er dort und nicht zu Hause, das ist doch kalt auf dem Boden?"


          "Schatz dieser Mensch hat kein zu Hause"


          "Warum nicht?"


          "Ich weiß es nicht. Manche Menschen haben ganz viele Sachen und Zimmer und andere
            haben nichts"


          "Aber wenn jeder etwas abgibt dann ist doch genug für alle da!"


Sind Kinder nicht politisch?!
    

Wie seht ihr das, instrumentalisiert diese Mutter ihr Kind?

Oder ist nicht viel mehr das Kind ein Mensch dem man das menschliche erhalten muss.

Dem man zeigen darf und kann das es wichtig ist seine Meinung zu äussern?



Wie seht ihr es instrumentalisiere ich mein Kind?


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