Dienstag, 17. Mai 2016

Bis endlich alle Grenzen fallen

Heute früh im Kinderladen:

Ich komme mit dem Wolfsjungen an und er zieht sich um. Sein Herzmensch wartet schon auf ihn.

Alles wie immer.

Doch dann stürzt mir ein weinender kleiner Wolfsjunge in die Arme. Aufgeregt und (fast) untröstlich. Ich brauche ein paar Minuten um heraus zu finden was geschehen ist.

Alle Kinder sollen aufräumen, es geht in den Park...

"Ich will nicht in den Park! Ich will spielen! Ich will auch nicht das die anderen bestimmen wo ich hingehe!"


Eine Erzieherin sagt ihm das ihm auch niemand sagen möchte wo er hingehen muss sondern das der Kreis dazu da ist zu fragen wer mitgehen möchte.

Als sie ihm dann auch noch anbietet auf ihrem Schoß zu sitzen und ihn darin zu unterstützen zu sagen was er möchte geht er hüpfend in den Kreis.

Seine Welt ist wieder in Ordnung!


Was bitte hat das mit Grenzen zu tun?

Ganz viel!


Was im Kleinen anfängt und sich im Grossen fortsetzt...

Menschen brauchen keine Grenzen sondern Freiheit. 
Menschen wollen selbst bestimmen wohin sie gehen.

Ich für meinen Teil lasse mir nicht vorschreiben wo ich hingehe! Wer gibt mir das Recht es anderen Menschen vor zu schreiben?!

Soldaten? Die Polizei? Der Staat?

Kleider machen Leute? Wenn die nackig sind sind die auch nur wie ich!

Grenzen führen, bestenfalls, zu Tränen, Wut und Freiheitskampf... 
Schon bei den Kleinen.

Oder, wie derzeit, zu Elend und Tod!

Menschen lassen sich nicht einsperren, schon gar nicht wenn es um Leben und Tod geht!

Wer gibt mir/Dir/uns das Recht darüber zu bestimmen wo wir hingehen?

Wer gibt mir/Dir/uns das Recht Menschen in Klassen zu teilen?

In die die frei sein dürfen  (privilegierte Europäer z.B) und die die nicht frei sein dürfen?


All diese Gedanken durchkreuzen, mal wieder, mein Hirn wenn ich den "Freiheitskampf" meines Kindes sehen...


Weil sich was im Kleinen anfängt im Grossen fortsetzt!




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