Mittwoch, 4. Mai 2016

Kind im Museum- eine Begegnung

Kinderfreundlichkeit

Einer meiner Twitter-Posts die grosses Aufsehen erregte war dieser hier...

DieKindergeburtstagsgruppe ist heute übrigens nach ca 10Min wegen spielens aus dem KINDERMUSEUM in geflogen😡


Und das kam so:


Wir waren zum Geburtstag eingeladen. Das Geburtstagskind hatte alle Kindergartenfreunde eingeladen und wollte im Museum feiern. Es blieben einige Eltern dabei, so das wir einen sehr guten "Betreuungsschlüssel" hatten.


Wir haben schon viel Zeit in diesem Museum verbracht. Allein, mit Kindergruppen, mit vielen Kindern, mit wenigen Kindern, bei tagelangem Regenwetter mit unausgetobten, bei Sonnenschein mit ausgetobten Kindern...


Sprich: wir lieben dieses Museum und ich habe es hier auch schon empfohlen.


Diesmal begann es schon damit das die Kinder das grosse Schiff erobern wollten und aufgehalten wurden weil "ein Erwachsener daneben stehen muss".

Wir waren irritiert

ist ja ein Kindermuseum und bisher durften sich die Kinder immer allein die Welt erobern,. Wir sagten aber erst einmal nichts ausser das wir schon Acht geben würden




Dann gingen wir in die Ausstellung für Kinder von 3-6 Jahren. 


Wer die Ausstellung kennt weiß das sie aus vielen schönen Kriechtunneln, Räumen, Winkeln, Ebenen und wunderschönen Höhlen besteht, die die Kinder zum Spielen und Toben einladen.




Unsere Kinder krochen im Gänsemarsch durch die Tunnel, rutschten auf dem Popo die Treppe der Hochebene herunter und versteckten sich in der Höhle...

Sprich: sie spielten und hatten Spaß. So wie Vierjährige das tun...

Leider gab es auch noch andere Menschen dort...

Nein, nein, ich meine nicht andere Eltern mit Kindern die sich gestört fühlten sondern PERSONAL.


Erst wurde den Kindern gesagt sie sollen "langsamer laufen".

Dann wurden wir angesprochen das "die Kinder ausrutschen und sich verletzen könnten".

Als wir erwiderten das wir genug Erwachsenen seien und man sich keine Sorgen machen müsse wurde erwidert das die Kindern "sich im Museum gerne beschäftigen dürfen, aber dies kein Platz zum toben und spielen sei".

Wir waren sehr irritiert denn immerhin ist es ja ein Kindermuseum...

Dann wurde, sehr deutlich, in unserer Hörweite darüber gesprochen das man uns auffordern solle das Museum zu verlassen und auf den Spielplatz zu gehen.

Genau das geschah dann auch.
Allerdings hatten die Mitarbeiter die "Rechnung" ohne den Vater des Geburtstagskindes gemacht. Der teilte ihnen nämlich mit das wir erst das Museum verlassen werden wenn uns "ihr Vorgesetzter ein Hausverbot erteilt"

Scheinbar war dies nicht möglich denn dazu kam es nicht.

Allerdings ging es munter mit der Drangsalierung der Kinder weiter.

Nach vielen "nicht laufen", "kommt dort runter" und "bitte seid leiser, ihr seid zu laut" verließen wir freiwillig das Museum.


Nachdem ich das öffentlich gemacht hatte erzählten übrigens auch andere Eltern von ähnliche Erfahrungen mit dem Museumspersonal.


Daher hier eine Erweiterung der Empfehlung: eine wunderschöne Ausstellung, liebevoll gestaltet mit viel Erfahrungswert. Mensch sollte allerdings nur, pro Erwachsenen, ein Kind haben welches Mensch immer im Auge hat. Dieses sollte motorisch ruhig und leise sein...


Ist Dein Kind allerdings einfach Kind und daher: laut, leise, wild, ruhig, frei, ungestüm, begeisterungsfähig..... dann solltest Du als erwachsener Mensch Durchsetzungskraft und Nerven haben um Dein Kind würdig verteidigen zu können

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