Samstag, 7. Mai 2016

Muttertag


Wir feiern keinen Muttertag.

Obwohl der Muttertag nicht explizit im Nationalsozialismus zu suchen ist sondern auf die Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurückgeht, ist seine Verbreitung auf die Herrschaft der Nationalsozialisten zurück zu führen.

Der Tag diente nicht nur der Ehrung der Mütter durch das Mutterkreuz und damit der Verbreitung kruder Rassenideologien der Nazis sondern war auch zutiefst frauenfeindlich, ja mörderisch in seiner Tradition.


Und auch heute gibt es so viel  Entwicklungsfähigkeit in der Rolle der Frau und Mutter das sich unter dem #muttertagswunsch viele Stimmen versammelt haben um zu zeigen das eben ein Tag als Muttertag nicht ausreicht um all die Dinge auf- und nachzuholen die für Frauen und Mütter im argen liegen.

Auch hier ist noch einmal einiges zusammengefasst...


Das ist die "politische" Seite.

Aber für mich gibt es auch noch die häuslich-politische Seite.

Die besagt nämlich das die Kinder in allerlei Hörbüchern, Filmen und Institutionen erzählt bekommen wie wichtig doch der Muttertag sei.

Im besten Fall wird dann auch noch gebastelt und gemalt um der "Mama eine Freude zu machen". Nicht immer ganz freiwillig...

So kommt es also das der Wolfsjunge zwar nichts basteln musste, aber sich vorgenommen hat mir eine Freude zu machen und mir das Frühstück zuzubereiten.

Und weil es mir fern liegt dem Kind die Freude zu verbieten jemandem mir eine Freude zu machen bin ich nun sehr gespannt ob morgen früh jemand aufsteht um ihn beim Tisch decken zu begleiten oder das mein eigenes Vergnügen bleibt ;-)

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