Freitag, 10. März 2017

Die Sache mit dem Umgang

Wie fange ich an?

Als ich mich getrennt habe hatte ich eine Idee davon wie ich mir

"die Sache mit dem Umgang"

vorstellte: Freitagmittag bis Samstag früher Nachmittag bei Papa.

Dann einen schönen gemeinsamen Sonntag. Ich wollte das das Kind seinen Papa oft sieht ohne das ich die doofe Mama bin die nur für "müssen" zuständig ist...

                                     

 Die Ambivalenz zwischen Wollen und Sein



Ich war ja immer der Meinung der Papa kümmert sich viel um das Kind, ist zugewandt mit Interesse.

Immerhin hat er ja viel gespielt...wenn er da war.

Ich hätte wissen sollen. Immer da hieß nämlich dann doch: nach der Arbeit, am Wochenende wenn er (Samstags nachmittags) vom Angeln kam...

Ich war zuständig bei Krankheit, Kinderladenausfall, Nachts, am Morgen...

Aber das war ja okay denn er musste ja arbeiten weil mein Gehalt doch eher gering ausfällt...

                War das okay?


Heute sehe ich das anders...

Jedenfalls hätte mir klar sein können das es mit meinen Vorstellungen von friedlicher koexistenter Elternschaft schwierig wird...

                    Ist-Zustand


Elternschaft, gemeinsam und frei?

Die existiert nicht!

Besuchsregelung?

Gibt es nicht!

Alle zwei Wochen möchte er sein Kind sitten damit ich Abendveranstaltungen beiwohnen kann.

                                                   

  Rechnung ohne das Kind gemacht


Unser Kind lässt sich aber nicht von Menschen zu Bett bringen die es nicht kennt und je weniger der Kontakt desto schwieriger die "Besuchskontakte"....

Kann Mensch das eigentlich überhaupt Kontakt nennen?

Und so habe ich jetzt bereits zwei Mal ein tobendes, weinendes, Kind hinterlassen um anschließend selbst weinend in meinem Termin zu sitzen...

           

                            Fazit


Ein anderer Mensch hilft in Zukunft noch mehr und kommt aufpassen...

Die Freundinnen kommen auch mal...

Und mein Dorf muss noch mehr Eltern sein...



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen